Tokio Sehenswürdigkeiten: Viertel, Essen und Ausflüge

Tokio ist weniger eine Stadt als eine Ansammlung sehr unterschiedlicher Viertel. Wer die Tokio Sehenswürdigkeiten nach Gebieten plant, verbringt weniger Zeit in Zügen und mehr Zeit beim Bummeln.

Asakusa und der Osten

Der Senso-ji, Tokios ältester Tempel, und die Einkaufsstraße Nakamise bewahren die Atmosphäre der Edo-Zeit. Der nahe Tokyo Skytree bietet einen Blick über die ganze Stadt, und Wasserbusse auf dem Sumida verbinden Asakusa mit dem Garten Hama-rikyu.

Shibuya und Harajuku

Die berühmte Kreuzung von Shibuya betrachtet man am besten von den Aussichtsterrassen über dem Bahnhof. Die Takeshita-Straße in Harajuku ist das Zentrum der Jugendmode, die Allee Omotesando und der Wald des Meiji-Schreins sind dagegen ruhig.

Shinjuku

Wolkenkratzer, die kostenlose Aussichtsetage des Rathauses, die kleinen Bars von Golden Gai und der Garten Shinjuku Gyoen, einer der schönsten Orte für die Kirschblüte.

Ueno und Yanaka

Im Ueno-Park liegen die großen Museen, darunter das Nationalmuseum Tokio. Das benachbarte Yanaka bewahrt Holzhäuser und kleine Tempel und eignet sich für einen ruhigen Spaziergang.

Akihabara und Ginza

Akihabara ist das Elektronikviertel und das Herz der Manga- und Videospielkultur. Ginza reiht Kaufhäuser, Galerien und feine Restaurants aneinander.

Odaiba und die Bucht

Eine künstliche Insel mit Uferpromenade, Einkaufszentren und einem digitalen Kunstmuseum, erreichbar mit der fahrerlosen Yurikamome über die Rainbow Bridge.

Kulinarik

Meeresfrüchte am Morgen auf dem äußeren Tsukiji-Markt, die Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser (depachika), Ramen-Gassen und Izakaya unter den Bahngleisen von Yurakucho gehören zu den kulinarischen Höhepunkten der Stadt.

Einfache Tagesausflüge

ZielAb TokioHighlights
KamakuraEtwa 1 StundeGroßer Buddha, Tempel, Strand
NikkoEtwa 2 StundenSchreine, Wasserfälle, Seen
HakoneEtwa 1,5 StundenOnsen, Fuji-Blick
YokohamaEtwa 30 MinutenChinatown, Hafen, Museen
Kawaguchi-SeeEtwa 2 StundenFuji-Blick

Praktische Tipps

Eine Unterkunft entlang der JR-Yamanote-Linie, die Shinjuku, Shibuya, den Bahnhof Tokio, Ueno und Akihabara verbindet, macht alles einfacher. Für Fahrten in der Stadt eine IC-Karte nutzen und mit Gepäck die Stoßzeiten meiden. Das Ghibli-Museum in Mitaka und die digitalen Kunstmuseen sind Wochen im Voraus ausgebucht.

Nach Jahreszeit

Kirschblüte in Ueno, im Shinjuku Gyoen und am Chidorigafuchi im Frühling, Feuerwerk am Sumida im Sommer, goldene Ginkgos am Meiji Jingu Gaien Ende November und Illuminationen im Winter verändern dieselben Orte im Jahreslauf.

Museen und Einkaufen

Das Edo-Tokyo-Museum, das Mori Art Museum in Roppongi und das Nezu-Museum mit seinem Garten erzählen von Geschichte und Kunst der Stadt. Zum Einkaufen: Luxus in Ginza, Mode in Shibuya und Harajuku, Elektronik in Akihabara, Küchenzubehör in Kappabashi und Secondhand in Shimokitazawa. Abends bieten die Aussichtsplattformen von Roppongi und Shibuya den schönsten Blick auf die Lichter, und die Tokio Sehenswürdigkeiten zeigen sich von einer neuen Seite.

Unterwegs mit Kindern

Tokio ist sehr familienfreundlich: Spielplätze in den Parks, Aquarien in Sumida und Shinagawa, das Wissenschaftsmuseum Miraikan in Odaiba und zahlreiche Kinderabteilungen in Kaufhäusern. Bahnhöfe haben Aufzüge und Wickelräume, und Restaurants bieten oft Kindermenüs. Kinderwagen sind in Zügen erlaubt, zu Stoßzeiten aber unpraktisch.

Unterkunft nach Reisestil

Shinjuku eignet sich für Nachtschwärmer, Ginza und der Bahnhof Tokio für Geschäftsreisende und frühe Shinkansen-Fahrten, Asakusa und Ueno für ein traditionelleres Flair zu günstigeren Preisen. Weitere praktische Hinweise finden Sie in den passenden Ratgebern weiter unten.

Offizielle Quelle: Japanische Fremdenverkehrszentrale (JNTO)

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Tokio?

Drei bis fünf Tage für die wichtigsten Viertel, dazu ein Tag für einen Ausflug nach Kamakura, Nikko oder Hakone.

Wo übernachtet man für Tokio Sehenswürdigkeiten am besten?

Shinjuku, Shibuya, Ginza, Bahnhof Tokio und Ueno sind gut angebunden, besonders entlang der Yamanote-Linie.

Was kann man in Tokio kostenlos sehen?

Tempel und Schreine wie Senso-ji und Meiji Jingu, die Aussichtsetage des Rathauses und Spaziergänge durch die Viertel.