Beste Reisezeit für Japan: Jahreszeit für Jahreszeit

Die beste Reisezeit Japan ist für die meisten Reisenden der Frühling von Ende März bis Mai oder der Herbst von Oktober bis Ende November. Beide Jahreszeiten bieten milde Temperaturen, viel Sonne und berühmte Landschaften. Jede Jahreszeit hat aber ihren eigenen Reiz, und die richtige Wahl hängt davon ab, was Sie sehen möchten, wie hoch das Budget ist und wie gut Sie mit Menschenmengen zurechtkommen.

Frühling (März bis Mai)

Die Kirschblüte erreicht Tokio und Kyoto meist Ende März und Anfang April und zieht bis Ende April und Anfang Mai nach Tohoku und Hokkaido. Das Wetter ist angenehm, doch es ist die vollste und teuerste Zeit, und Hotels sind früh ausgebucht. Die Golden Week, eine Reihe von Feiertagen von Ende April bis Anfang Mai, füllt Züge und Sehenswürdigkeiten mit einheimischen Reisenden.

Sommer (Juni bis August)

Die Regenzeit betrifft von Anfang Juni bis Mitte Juli den Großteil des Landes, außer Hokkaido. Juli und August sind heiß und schwül, in Tokio und Osaka oft über 33 °C, mit hohem Hitzschlagrisiko. Der Sommer ist dennoch die Zeit der Feuerwerke, der Feste wie des Gion Matsuri in Kyoto und der Fuji-Besteigung, deren offizielle Saison von Anfang Juli bis Anfang September dauert. Hokkaido ist kühler und angenehm.

Herbst (September bis November)

Im September sind Taifune und Resthitze möglich. Ab Oktober wird es trocken und angenehm; das Herbstlaub färbt zuerst Hokkaido und erreicht Tokio und Kyoto von Mitte November bis Anfang Dezember. Der Herbst steht dem Frühling an Schönheit kaum nach und ist meist etwas weniger voll.

Winter (Dezember bis Februar)

Auf der Pazifikseite ist der Winter kalt und trocken, mit klarem Himmel und Blick auf den Fuji; an der Japanischen See und in Hokkaido fällt viel Schnee. Es ist die Zeit für Skifahren, heiße Quellen und Illuminationen. Im Januar und Februar sinken die Preise, außer rund um Neujahr, wenn viele Geschäfte vom 29. Dezember bis 3. Januar schließen.

Zeiträume, die man einplanen sollte

ZeitraumDatenAuswirkung
Neujahr29. Dezember bis 3. JanuarSchließungen, volle Züge
Golden WeekEnde April bis Anfang MaiAndrang, hohe Preise
RegenzeitAnfang Juni bis Mitte JuliHäufiger Regen (nicht in Hokkaido)
ObonMitte AugustVolle Züge und Straßen
TaifunsaisonAugust bis SeptemberStörungen bei Flügen und Zügen

Beste Reisezeit Japan nach Interesse

InteresseBeste Monate
KirschblüteEnde März bis Anfang April (Tokio, Kyoto)
HerbstlaubMitte November bis Anfang Dezember (Tokio, Kyoto)
Skifahren und SchneeJanuar und Februar
Strände in OkinawaApril bis Juni, Oktober
FesteJuli und August
Günstige PreiseJanuar, Februar, Anfang Juni

Buchen in der Hochsaison

Für Ende März, Anfang April, die Golden Week und Ende November sollten Flüge und Hotels drei bis sechs Monate im Voraus gebucht werden. Zwischensaisons wie Mitte Mai, Anfang Juni in regenarmen Regionen, Ende September oder Anfang Dezember verbinden gutes Wetter mit niedrigeren Preisen. Auch die Region entscheidet mit: Hokkaido ist von Juni bis September und im Winter am schönsten, Okinawa von April bis Juni und im Oktober, Kyoto im Frühling und Herbst.

Ferienzeiten in Deutschland und Japan

Wer an Schulferien gebunden ist, sollte die Osterferien früh planen, da sie oft mit der Kirschblüte zusammenfallen. Die Herbstferien im Oktober bieten dagegen meist ruhiges Wetter, bevor das Herbstlaub die großen Städte erreicht.

Fazit

Wer zum ersten Mal reist und milde Temperaturen sucht, findet die beste Reisezeit Japan im April, im Mai, im Oktober oder im November.

Offizielle Quelle: Japanische Fremdenverkehrszentrale (JNTO)

Häufige Fragen

Wann ist es in Japan am günstigsten?

Januar und Februar außerhalb von Neujahr sowie Anfang Juni bieten meist die niedrigsten Flug- und Hotelpreise.

Ist der Juni eine gute Reisezeit?

Der Juni ist ruhiger und grün, aber in den meisten Regionen Regenzeit. Hokkaido ist die Ausnahme und im Juni sehr angenehm.

Wann ist die beste Reisezeit Japan für die Kirschblüte?

Ende März bis Anfang April in Tokio, Kyoto und Osaka. Die Daten verschieben sich jährlich, daher die ab Januar veröffentlichten Prognosen verfolgen.